Mittwoch, 8. Juni 2011

Ruine Prandegg - Schloß Grafenegg

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Ruine Prandegg

Der südwestliche Eckpunkt des Auberg – Fünfeckes

     Die Ruine Prandegg liegt in einem schönen, romantischen Waldgebiet, die Kapelle 380 m von dem theoretisch errechneten Eckpunkt des SSW-Fünfeckes, der im Tal liegt, entfernt.
     Etwa 750 m östlich befindet sich ein eigenartiger Berg, dessen Längsachse mit der Verbindungslinie vom Herrgottsitz zum Höllberg fast übereinstimmt. Am Höllberg sollen sich noch die Reste eines Hexengrabes befinden. (Bäuerin eines nahen Hofes verbrannt?)
     Interessant wäre es festzustellen, ob auch die Längsachse der Gründung mit der Richtung der Verbindungslinie zum südlichen Eckpunkt des Fünfeckes übereinstimmt. Die bisher bekannten Daten reichen hiezu noch nicht aus.
     Die Gegend zeichnet sich durch etliche Lochsteine, reizvolle Marterln und interessante Felsbildungen aus. Auch der Wald ist beeindruckend.
     An der Ruine Prandegg selbst sind konservierende Renovierungen im Gange; der Turm ist als Aussichtswarte ausgebaut. Von einer Tafel stammt das Photo vom Grundriß und von historischen Daten. Nähere Auskünfte über Gründung und Zusammenhänge mit den anderen Eckpunkten konnte ich bisher keine erhalten.


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Auszug aus einer Wandtafel:
Erster Burgstall erbaut um 1200 von den Herren „De Prant“
von Windegg*. Erste urkundliche Nennung (Pranteck) 1287.
Name vermutlich von den „Prantnern“ (Rodung durch Feuer).
Ursprünglich geteilter Besitz: Babenberger und Bistum Regensburg.
Bedeutendste Lehensinhaber bzw. spätere Besitzer: Prantner, Kapeller,
Tanpekhen, Dachsberger, Liechtensteiner, Walchen, Jörger, Starhemberger,
Salburger, Dietrichsteiner und seit 1823 Sachsen - Coburg - Gotha.
Ab 1750 immer mehr dem Verfall preisgegeben, da die Pflegschaft nach
Schloß Zellhof verlegt wurde.
* vemutlich im Norden von Schwertberg









 Burgen-Austria.com  


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Schloß Grafenegg

     Schloß Grafenegg liegt als Eckpunkt des „Auberg-Pentagramms“
der Ruine Prandegg symmetrisch gegenüber.
     Bemerkenswert scheint mir, daß in Schloß Grafenegg ein „Awarenring“ vermutet wurde - die Vorgängersiedlung in Heimatbüchern Espersdorf oder Aspersdorf genannt wird und nahe dem Eckpunkt Prandegg ein Aspingerhof und ein Ort Haslach existieren. Alles Namen, die vielleicht auf vorgeschichtliche Kultorte hingewiesen haben.
     Eine ähnliche West-Ost – Symmetrie ist auch bei Hollerberg – Absdorf (Helene) zu bemerken, die offenbar der gleichen Mythengestalt gewidmet waren.


Schloß Grafenegg liegt auch auf der Verbindungslinie
vom Kolomanistein Eisgarn zur Kirche Maria Ponsee.


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Über Korrekturvorschläge, Anregungen, Rückmeldungen
zu allen Beiträgen
würde ich mich jederzeit sehr freuen



 

2 Kommentare:

  1. WIe kommen sie auf die berechnung dieses fünfecks?
    Können sie mir das bitte erklären?
    gerne unter office@dis-cover.me
    danke
    Robert

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    Antworten
    1. Die Lage der Punkte ist jeweils der ÖK50 entnommen. Die Berechnung der Winkel und der Entfernung erfolgte nach den Formeln, welche am Ende von "Angaben in den Tabellen" des obigen Links "Ziel, Methode, Angaben in den Tabellen" angegeben sind.
      Danke für die Anfrage, Ernst

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